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Was ist First Party Data?

Erstanbieterdaten beziehen sich auf die Daten, die ein Unternehmen direkt von seinen eigenen Kunden oder seiner Zielgruppe sammelt. Diese Daten können Informationen wie Kaufhistorie, Website-Interaktionen, E-Mail-Beteiligung und demografische Informationen enthalten.

Warum sind First-Party-Daten für Werbetreibende und CMOs wichtig?

Daten von Erstanbietern werden aus 3 Hauptgründen als die wertvollste Art von Daten für Werbetreibende und Vermarkter angesehen:

1. 1:1 ->

First-Party-Daten kommen direkt von der Quelle: entweder von Ihrem Kunden oder Ihrer Zielgruppe.

2. Peak-Genauigkeit ->

Dies ermöglicht eine maximale Genauigkeit bei der Zielerfassung

3. Personalisierung ->

Schließlich ermöglicht der 1:1-Datenaustausch eine personalisierte Kommunikation zwischen dem Vermarkter und seiner Zielgruppe.

Was sind die Vorteile der Verwendung von Erstanbieterdaten?

  • Bauen Sie direkte Beziehungen zu Kunden auf: Einer der Hauptvorteile von First-Party-Daten ist, dass sie es Unternehmen ermöglichen, direkte Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen. Durch das Sammeln von Daten über das Verhalten und die Vorlieben der Kunden können Unternehmen personalisierte Erlebnisse und Kommunikation schaffen. Dies kann zu einer höheren Kundentreue und -bindung sowie zu einer besseren Gesamtleistung des Unternehmens führen.
  • Verbessern Sie die Wirksamkeit der Werbung: Daten von Erstanbietern sind auch für Werbe- und Marketingkampagnen wichtig, da sie ein effektiveres Targeting ermöglichen. Durch die Verwendung von Daten über das Verhalten und die Vorlieben von Kunden können Unternehmen genauere Zielgruppensegmente erstellen und ihre Botschaften entsprechend anpassen. Dies kann zu effektiveren Kampagnen, höheren Engagementraten und letztlich zu einem besseren ROI führen.
  • Sie sind zuverlässiger und genauer als andere Arten von Daten: Ein weiterer Vorteil von Daten aus erster Hand ist, dass sie in der Regel zuverlässiger und genauer sind als andere Arten von Daten. Da sie direkt von der Quelle stammen, sind sie weniger anfällig für Fehler oder Verzerrungen, die bei der Verwendung von Datenquellen Dritter auftreten können. Dies kann Unternehmen dabei helfen, die Verschwendung von Ressourcen für ineffektive Kampagnen oder die falsche Zielgruppe zu vermeiden.

Wie erhalte ich First-Party-Daten (oder erhöhe mein Volumen)?

Die Steigerung des Volumens von First-Party-Daten kann für Unternehmen wertvoll sein, da sie Einblicke in das Verhalten und die Vorlieben der Kunden gewinnen, Marketing- und Werbemaßnahmen verbessern und letztlich das Geschäftswachstum fördern können.

Hier sind einige Möglichkeiten, das Volumen der Erstanbieterdaten zu erhöhen:

  1. Bieten Sie Anreize: Bieten Sie Kunden, die ihre persönlichen Daten angeben, Anreize wie Rabatte, kostenlose Testversionen oder exklusive Inhalte.
  2. Implementieren Sie Formulare zur Lead-Erfassung: Verwenden Sie Lead Capture-Formulare auf Ihrer Website und in den sozialen Medien, um Kundendaten wie E-Mail-Adressen, Namen und Interessen zu erfassen.
  3. Verwenden Sie Cookies: Verwenden Sie Cookies, um das Verhalten Ihrer Kunden auf Ihrer Website zu verfolgen und Einblicke in ihre Vorlieben und Interessen zu erhalten.
  4. Führen Sie Umfragen durch: Führen Sie Umfragen unter Ihren Kunden durch, um mehr über ihre Vorlieben, Bedürfnisse und Probleme zu erfahren.
  5. Veranstalten Sie Events: Veranstalten Sie Events wie Webinare, Workshops oder Produktdemonstrationen, um mit Kunden in Kontakt zu treten und deren Informationen zu sammeln.
  6. Nutzen Sie Treueprogramme: Führen Sie Treueprogramme ein, um Kunden für ihr Engagement zu belohnen und ihnen einen Anreiz zu geben, mehr Informationen über sich preiszugeben.
  7. Personalisieren Sie Interaktionen: Nutzen Sie Personalisierungstaktiken wie personalisierte E-Mails, Produktempfehlungen und Nachrichten, um Kunden zu ermutigen, sich mit Ihrer Marke zu beschäftigen und mehr Informationen zu liefern.

Daten und Ihre private Police

Richtlinien zur Datenerfassung und zum Schutz der Privatsphäre sind wesentliche Bestandteile des Data Governance Frameworks eines jeden Unternehmens. In einer Datenschutzrichtlinie wird dargelegt, wie ein Unternehmen personenbezogene Daten von Einzelpersonen sammelt, verwendet und schützt. Im Folgenden finden Sie einige Überlegungen, die Sie bei der Entwicklung von Richtlinien zur Datenerfassung und zum Datenschutz beachten sollten:

  1. Seien Sie transparent: Die Datenschutzrichtlinie sollte klar, prägnant und leicht verständlich sein. Sie sollten den Einzelnen darüber informieren, welche Daten gesammelt werden, wie sie verwendet werden und an wen sie weitergegeben werden.
  2. Minimieren Sie die Datenerfassung: Erfassen Sie nur die Daten, die für Ihren Geschäftsbetrieb notwendig sind. Die Minimierung der Datenerfassung verringert das Risiko von Datenschutzverletzungen und schützt die Privatsphäre des Einzelnen.
  3. Holen Sie die Zustimmung ein: Einzelpersonen sollten informiert werden und ihre Zustimmung geben, bevor Daten gesammelt werden. Die Zustimmung kann durch einen Opt-in-Mechanismus eingeholt werden, z. B. durch ein Kontrollkästchen oder eine klare Erklärung.
  4. Schützen Sie Daten: Persönliche Daten sollten sicher gespeichert und vor unbefugtem Zugriff, Verwendung und Offenlegung geschützt werden. Es sollten geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten ergriffen werden.
  5. Verschaffen Sie sich Zugang: Einzelpersonen haben das Recht, auf ihre persönlichen Daten zuzugreifen und zu verlangen, dass sie korrigiert oder gelöscht werden. In den Datenschutzrichtlinien sollten die Schritte beschrieben werden, die Einzelpersonen unternehmen können, um auf ihre Daten zuzugreifen und sie zu verwalten.
  6. Halten Sie die Vorschriften ein: Unternehmen müssen die einschlägigen Datenschutzgesetze und -vorschriften einhalten, wie z.B. die General Data Protection Regulation (GDPR) oder das California Consumer Privacy Act (CCPA).
  7. Überwachen und aktualisieren: Richtlinien zur Datenerfassung und zum Schutz der Privatsphäre sollten regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie auf dem neuesten Stand sind und weiterhin den besten Praktiken und gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Insgesamt ist eine klare und transparente Richtlinie zur Datenerfassung und zum Datenschutz unerlässlich, um Vertrauen bei den Kunden aufzubauen und ihre Privatsphäre zu schützen.

Fazit: Daten von Erstanbietern sind ein wichtiges Instrument für Werbetreibende und Vermarkter in der digitalen Landschaft von heute. Durch die effektive Erfassung und Nutzung dieser Daten können Unternehmen stärkere Beziehungen zu ihren Kunden aufbauen, effektivere Kampagnen erstellen und letztlich bessere Geschäftsergebnisse erzielen.

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